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Aus der Chronik
Das Gebäude des heutigen “Schullandheimes Reichwalde” war ursprünglich, das Herrenhaus des
Rittergutes Reichwalde. Die Geschichte geht bis in das Mittelalter zurück. Einen Nachweis über die
Errichtung des ersten Gebäudes gibt es nicht. Aufzeichnungen über das Vorhandensein des Herrenhauses
stammen aus dem Jahre 1399.
Von dieser Zeit an wechselten stetig die Besitzer. Im Jahr 1938
übernahm Freiherr Hans-Joachim von Eckardstein den Besitz und
bewirtschaftete das Rittergut Reichwalde bis zum Ende des
2.Weltkrieges 1945. Nach dem Ende des 2.Weltkrieges wurde die
sogenannte demokratische Bodenreform durchgeführt.
Großgrundbesitz über 100ha Betriebsfläche, einschl. Gebäude
und Inventar wurde entschädigungslos enteignet und aufgeteilt.
Nach 1945 wurde der Schulunterricht im ehemaligen Herrenhaus,
Schloss des Rittergutes, aufgenommen. In den Folgejahren baute
man die Grundschule und spätere Oberschule Reichwalde zur
zehnklassigen allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule aus.
Bis 1969 wurden die Schüler der Klassen 1-10 im ehemaligen Schloss
beschult.
Nach Fertigstellung des Schulneubaus in Boxberg gingen Schüler der
oberen Klassen weiter nach Boxberg zur Schule.
Nur noch einige Unterstufenklassen verblieben als Teiloberschule bis
1981/1982 in Reichwalde.
Am 01.03.1982 wurde damit begonnen, die Schulräume und Anlagen zur
“Station Junger Touristen” auszubauen.
Hier stand die heimatkundlich-touristische Arbeit im
Vordergrund.
Schullandheim Reichwalde
Robert-Koch-Str. 21
02943 Boxberg
Tel: 03577432242
Fax: 03577455447